Biografie

polloni2.7.1951 geboren und Jugendjahre in Frauenfeld.
Kaufmännische Lehre und berufliche Tätigkeit bei der Post und in einer Bank.

Mit Malen begann ich Anfang der 80-er Jahre. Die ersten Bilder waren in starken Farben mit Acryl geometrisch auf Papier oder Karton gemalt.

Ab 1992 vertiefte ich meine Malpraxis. Material und Bilder veränderten sich und ich malte auf Leinwand. Die Bilder wurden grösser und die Linien runder und weicher.

2011 kaufte ich Ölfarben und veränderte nochmals meine Malweise. Es entstanden ineinander fliessende farbige Flächen und Bilder von See- und Berglandschaften. Sich in eine weisse Leinwand zu versenken und darauf etwas entstehen zu sehen, das Gefühle auslöst, gehört zu meinen schönsten Erlebnissen.

Manchmal entstehen auch einfache Bilder ohne tiefere Philosophie oder Symbolik, aber mit faszinierenden Farben und Formen, die den Betrachtenden nicht minder erfreuen können.

Die richtige Stimmung, die Inspiration zum Malen kann man nicht herstellen, es braucht viel Zeit und Ruhe, um dahin zu kommen. Zeit, über die ich seit der Reduktion meines Arbeitspensums verfüge, was in den letzten Monaten im Wochentakt viele neue Bilder ermöglichte.

Neben der Malerei habe ich bei einem Ferienaufenthalt in Schottland auch das Fotografieren entdeckt, und seit vielen Jahren schreibe ich hin und wieder ein Gedicht oder eine Kurzgeschichte. Zudem beschäftige ich mich intensiv mit dem Leben und Werk von Hermann Hesse, der wie ich am 
2. Juli geboren wurde. Seine Romane hatte ich schon in jungen Jahren gelesen; jetzt vertiefe ich mich zusätzlich in verschiedene Biografien und Sekundärliteratur.

Seit ich den Kinofilm „Gerhard Richter Painting“ gesehen habe, hat sich mein Wunsch nach einem grossen, hellen Atelier verstärkt, in dem ich noch grössere Formate malen und meinen Bildbestand lagern könnte. Ich habe noch viele Ideen für meine Malerei, die ich dort gerne umsetzen würde.